Tapping-Bibliothek

 

Herzlich Willkommen zur Tapping-Bibliothek.

 

In dieser Bibliothek erhältst Du den kompletten Tapping-Kurs, mit der Möglichkeit, Dich mit allen problematischen Lebensmitteln auseinanderzusetzen. Wähle das Lebensmittel, welches Dir am häufigsten Schwierigkeiten macht und übe so häufig wie möglich!

Ich wünsche viel Erfolg und verbleibe mit herzlichem Gruß,

Inke Jochims

Die Arbeit mit einzelnen Lebensmitteln

Du findest hier Tapping-Anleitungen für die wichtigsten Grundnahrungsmittel der zivilisatorischen Ernährung: Milch, Zucker, Weizen (in allen Formen wie Brot, Kuchen und Nudeln), sowie für fettige und sehr gewürzte Nahrung, etwas, was mehr zur industriellen Ernährung gehört. All diese Lebensmittel richten, wenn überwiegend genossen, viel Schaden an. Eine Auseinandersetzung mit diesen Lebensmitteln erhältst Du ebenfalls diese Woche. Aber diese Lebensmittel können eben auch helfen, mit belastenden Gefühlen fertig zu werden und/oder wurden häufig zur Belohnung eingesetzt. Deshalb fühlen wir uns häufig emotional an sie gebunden und haben – allem besseren Wissen zum Trotz – Angst, sie aufzugeben. Oder aber, wir haben erneut zu viel davon gegessen und ärgern uns jetzt über uns selbst. Die Gier nach einem bestimmten Lebensmittel steht auch für ein bestimmtes emotionales Thema. Wenn die unbewusste Verbindung zwischen Emotion und Essbedürfnis aufgelöst ist, sind wir freier.

Für all diese Situationen erhältst Du hier verschiedene Tapping-Anleitungen. Tappe dann, wenn Du Dich “getrieben” fühlst. Nimm Dir Zeit, eine Übung zu machen, bevor Du etwas isst – und wenn es dann doch geschieht, ist es kein Versagen. Tappe danach. Tappe dann besonders die emotionalen Themen.

Bleib dran, auch dann, wenn es scheinbar nicht funktioniert. Stehe wieder auf und mache weiter. Das Gehirn hat viele Jahre bestimmte neuronale Verbindungen angelegt. Es gibt sie nicht an einem Tag wieder her.

Lies zu diesem Thema auch das PDF Nr. 13:  Wenn Klopfen (scheinbar) nicht funktioniert!

Du findest es in der PDF-Bibliothek!

Die EFT-Tapping-Meditationen beruhen alle auf psychologischen Interpretationen. Wie bei allen psychologischen Interpretationen gilt folgendes: Interpretationen sind Interpretationen. Und Interpretationen sind niemals endgültige Wahrheiten, es ist das, was jemand psychologisch erfasst und formuliert hat. Interpretationen sind also keine Wahrheiten, sondern Deutungen. Deutungen, die stimmen und zutreffen können und uns die Augen öffnen können, wenn wir beginnen, ein Problem plötzlich auf diese Weise zu sehen. Sie funktionieren wie Hinweisschilder und im guten Falle helfen sie uns, ein Ziel zu erreichen.  Aber, wenn etwas, was ich hier anbiete, für Dich nicht stimmt, zieh es Dir nicht an. In einem Kurs wie diesem können wir nur Vorschläge machen. Nur Du kannst letztlich entscheiden, was Du annehmen möchtest und was nicht.

Auf vielfachen Wunsch hin können die einzelnen Tapping-Meditationen jetzt auch insgesamt als .mp3 heruntergeladen werden, ohne den Umweg über Soundcloud.

Sieh hier:

Lade Dir hier alle Tapping-Meditationen als .mp3 herunter (.zip-Datei)

https://xn--empathische-ernhrung-pzb.net/wp-content/uploads/2017/08/Lebensmittel-Tapping.zip

Milch und Milchprodukte

Beruhigende Substanzen

Eine der wichtigsten Substanzen, die in der Milch enthalten ist, ist die Aminosäure GABA (Gamma-Amino-Buttersäure). Diese Aminosäure wirkt im Gehirn beruhigend und ausgleichend. GABA nennt man auch das gehirneigene Valium.

Milch und Milchprodukte enthalten die Substanz Cholin, eine Vorstufe für den Neurotransmitter Acetylcholin. Acetylcholin sorgt für die Verbesserung des Selbstwertgefühls, reguliert die Geschwindigkeit, mit der das Gehirn “arbeitet” und ist am Gedächtnisaufbau mitbeteiligt.

Ein weiterer Bestandteil der Milch ist L-Tryptophan, eine Vorstufe für den Aufbau des Neurotransmitters Serotonin. Besonders wenn Milch in Zusammenhang mit Kohlenhydraten konsumiert wird, wird im Gehirn sehr schnell Serotonin aufgebaut. Serotonin ist das klassische Wohlfühlhormon: Es reduziert das Gefühl von Stress, macht satt und sorgt allgemein für ein gesteigertes Wohlbefinden. Wenn Serotonin fehlt, empfinden wir Trauer. Die cremige Beschaffenheit der Milch wirkt wohltuend.

Mutter und Muttermilch

Muttermilch ist sowohl süß als auch fetthaltig. Auf einer symbolischen Ebene wird Milch häufig mit all dem verknüpft, was positiv mit der Mutter verbunden wird. Man kann sagen, für viele Menschen symbolisiert Milch unbewusst alles Mütterliche.

Milchprodukte, die suchtartig konsumiert werden, sind häufig Kombinationen aus Zucker und Milch. Dann verbinden sich die opiatähnlichen Substanzen in der Milch mit der tröstenden-, weil Serotonin spendenden Wirkung des Zuckers. Das ist das klassische Erlebnis das Babys. Milch, Pudding, Eis, Café Latte, Café mit Zuckerzusatz… aber auch weicher Käse. Milchprodukte sind der Inbegriff für die unbewusste oder bewusste Sehnsucht nach „Mutter“, nach weiblicher, mütterlicher Energie, nach Geborgenheit, Liebe oder Trost. Es ist die Sehnsucht, in seiner Existenz an sich anerkannt zu werden, nichts tun zu müssen und einfach nur sein zu dürfen.

Die emotionalen Themen von Menschen, die sich häufig nach Milchprodukten sehnen, sind eine Sehnsucht nach Beruhigung, der Wunsch, genährt zu werden, der Wunsch nach Behaglichkeit, das Bedürfnis depressive Stimmung zu verbessern, sowie Angst und Sorgen zu reduzieren.

Tapping-Meditationen

(Wenn Du das EFT (Emotional Freedom Technique) nicht kennst, kannst Du die Methode hier erlernen!)

Die Angst, Milchprodukte aufzugeben

Manchmal werden wir wirklich nervös bei dem Gedanken, etwas aufzugeben, was uns bisher stabilisiert hat. Diese Tapping-Meditation hilft Dir dabei, Milchprodukte für die nächsten 30 Tage los zu lassen.

 

Die Angst, Milchprodukte aufzugeben

Milchprodukte und Stress (EFT)

Wenn Stress angesagt ist – und Stress kann bereits ein aufgeregter innerer Dialog sein – dann greifen viele Menschen zu Milchprodukten. In dieser Tapping-Meditation wird der Zusammenhang zwischen Stress und Milchprodukten thematisiert und aufgelöst. Dieses Audio sollte in einer aktuellen, akuten Stresssituation verwendet werden. Lade es Dir bei Soundcloud herunter und verwende es so oft wie möglich.

Milchprodukte und Stress

Das Verlangen nach Milchprodukten reduzieren (EFT)

Diese Präsentation ist dafür gedacht, unmittelbar das Verlangen nach Milchprodukte zu reduzieren. Wende sie an, wenn Du fühlst, dass Du beginnst, nach Milchprodukten zu gieren.

Das Verlangen nach Milchprodukten reduzieren

Emotionale Themen und Milchprodukte (EFT)

In diesem Tapping-Audio werden die emotionalen Themen, die zum Konsum von Milchprodukten führen, bearbeitet. Es geht vor allem um die Sehnsucht, auf eine mütterliche Art genährt zu werden.

Emotionale Themen und Milchprodukte

Bedingungslose Liebe und Milchprodukte (EFT)

In diesem Tapping-Audio wird der Zusammenhang zwischen der Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe und dem Craving nach Milchprodukten thematisiert.

Bedingungslose Liebe und Milchprodukte

Süßigkeiten (Bonbons u.a.)

Die Belohnung

Das Bedürfnis, Süßes zu konsumieren, ist, wie schon dargestellt, angeboren. Muttermilch ist süß und es war von der Evolution her wünschenswert, dass wir genügend Muttermilch konsumieren. Muttermilch enthält zahlreiche Substanzen, welche die Entwicklung des kindlichen Gehirns fördern und das Immunsystem stabilisieren, daher ist es ja auch so wichtig, dass Kinder gestillt werden. Es war nur logisch, dass Kinder den Geschmack der Muttermilch als besonders belohnend erleben sollen, so dass sie sie immer wieder haben wollen.

Aus diesem Grund geraten Süßigkeiten schnell in die Rolle eines "Symbolischen Substituts". Süßigkeiten sind das Mittel der Belohnung, wenn die Schulnoten gut sind, die Hausaufgaben gemacht, die Schuhe geputzt wurden… Wenn wir uns nach Belohnung sehnen, fangen wir häufig an zu lutschen. Wir lutschen an einem Bonbon, so, wie wir früher am Daumen gelutscht haben. Süßigkeiten sind ein dyadisches Thema. Der Belohnende sagt uns: Ich sehe und erkenne an, was Du Gutes getan hast.

Menschen, die gern viele Süßigkeiten essen, sind Menschen, die häufig mit ihrer Aufmerksamkeit sehr in ihrem Kopf leben, starke Träumer sind oder die sich irgendwie im Leben langweilen und nach mehr Süße, nach mehr Belohnung sehnen. Süßigkeiten sind sehr häufig mit Belohnung assoziiert. Der Zucker und die mentale Bedeutung der Süßigkeit sorgen für eine Serotoninausschüttung. Serotonin ist der Wohlfühlbotenstoff schlechthin, beruhigt, stabilisiert, macht gute Laune. Inzwischen weiß man, dass Zucker auf das Gehirn stärker wirkt als Kokain und zu einem Verhalten führt, das denjenigen schwer Kokainsüchtigen ähneln kann (wohlgemerkt: kann. Nicht alle Menschen sind gleich instabil in ihrem Verhältnis zum Zucker).

Fixiert auf Anerkennung

Eben weil sie so fixiert auf Anerkennung sind, fehlt Menschen mit Hang zu Süßigkeiten häufig die Zeit, wirklich nach innen zu gehen und für sich selbst zu sorgen. Häufig sind diese Menschen daher auch unfähig, Traurigkeit und Kummer zu verarbeiten. Sie glauben häufig, dass es hoffnungslos ist, sich verändern zu wollen. Sie haben den Wunsch, Enttäuschungen zu vermeiden und brauchen manchmal einen Extraschub Energie. Häufig fühlen sie sich erschöpft. Sie verlangen nach Bonbons, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Träume nicht Realität werden können, die ersehnte, endgültige Anerkennung also ausbleiben wird. Es kann sein, dass sie sehr große und intensive Wünsche haben, was sie aus ihrem Leben machen möchten, dies aber aus verschiedensten Gründen nicht erreichen. Dann fungieren Bonbons als Ersatz für die ausgebliebene Anerkennung.

Die Angst, Süßigkeiten aufzugeben

Wenn ein Lebensmittel erst einmal zum symbolischen Ersatz für ein anderes, emotionales Bedürfnis  geworden ist, hat es eine bestimmte Funktion bekommen. Es hilft einem, schmerzhafte oder ungute Gefühle zu bewältigen. Wenn das Lebensmittel plötzlich "weggenommen" wird, löst dies Angst aus. In dieser Tapping-Meditation wird an der Angst, die schon der Gedanke, einen solchen Ersatz zu verlieren, auslösen kann, gearbeitet.

Die Angst, Süßigkeiten aufzugeben

Süßigkeiten und Stress (EFT)

Wenn Stress angesagt ist – und Stress kann bereits ein aufgeregter innerer Dialog sein – dann greifen viele Menschen zu Süßigkeiten. Stress führt zu einfachen, einmal gewohnheitsmäßig eingeschliffenen Verhaltensweisen.  In diesem EFT-Audio wird der Zusammenhang zwischen Stress und Süßigkeiten aufgelöst. Dieses Audio sollte in akuten Stresssituationen angewandt werden.

Süßigkeiten und Stress

Das Verlangen nach Süßigkeiten reduzieren (EFT)

Dieses Audio ist dafür gedacht, unmittelbar das Verlangen nach Süßigkeiten zu reduzieren. Es sollte möglichst dann angewandt werden, wenn das Verlangen akut auftritt.

Das Verlangen nach Süßigkeiten reduzieren

Emotionale Themen und Süßigkeiten (EFT)

In diesem Tapping-Audio werden die emotionalen Themen, für die der Wunsch nach Süßigkeiten häufig steht, bearbeitet.

Emotionale Themen und Süßigkeiten

Süßigkeiten und die Sehnsucht nach Belohnung (EFT)

In diesem Tapping-Audio wird der Zusammenhang zwischen der Sehnsucht nach Anerkennung und Belohnung und dem Craving nach Süßigkeiten thematisiert.

Süßigkeiten und die Sehnsucht nach Belohnung

Fettes, salziges, knuspriges und würziges Essen

Wer diese Art des Essens bevorzugt, tut dies - genau wie Menschen, die Süßes lieber mögen - als Resultat bestimmter emotionaler Erfahrungen.

Bitte versteh mich nicht so, dass Fett, Salz oder Gewürze per se schlecht sind und Du sie von nun an für immer meiden solltest. Weder ist Fett verboten, noch Salz und gut zusammengestellte Gewürze schon gar nicht. Hier geht es mehr um das Craving, die Gier nach allzu typischen Lebensmitteln aus dem Bereich der industriellen Ernährung, mit anderen Worten: Fast-Food. Gemeint sind Chips, Flips, überbackene Brote, Pommes, Pizzen (auch wenn die nochmal an anderer Stelle behandelt werden, aber Pizzen sind nun einmal knusprig, fettig und würzig), Taccos, Burger und was der Markt sonst noch bereit hält.

Das Thema bei fettigem Essen ist häufig fehlende Reichhaltigkeit im Leben. Menschen, denen diese Reichhaltigkeit fehlt, versuchen sie manchmal durch fettes Essen zu ersetzen. Die Gier nach salzigem Essen verweist häufig auf das Bedürfnis, sich weniger gestresst und mehr geerdet zu fühlen. Wer sich vor allem nach gewürztem Essen sehnt, der vermisst häufig Abenteuer und Aufregung im Leben und traut sich nicht so ganz, sie auch aufzusuchen. Und wer ständig knuspern möchte, also einmal herzhaft zubeißen will, der ist häufig im Urteil und wütend.

Mache also diese Tapping-Meditationen, wenn Du Dich dabei erwischst, mehr Fett auf Dein Brot zu schmieren, als darauf sein sollte, Burger zu erstehen, Chips zu knuspern oder unbedingt den Hot-Dog mit extra Sauce und sehr scharf zu wollen. Wie immer, mit der Haltung der Selbstakzeptanz.

Fettiges Essen (EFT)

Fettiges Essen

Salziges Essen (EFT)

Salziges Essen

Würziges Essen (EFT)

Würziges Essen

Knuspriges Essen (EFT)

Knuspriges Essen

Weizen, Zivilisation und Kain und Abel

Eine der wichtigsten Mythen, die wir mit dem Essen verbinden, ist der Mythos von Adam und Eva. Eva, verführt von der Schlange, (wir würden heute sagen: Ihrem Reptiliengehirn) bietet Adam den verbotenen Apfel an. Von da an werden sie aus dem Paradies vertrieben, sie müssen ihr Brot im Schweiße ihres Angesichts erwirtschaften. Die Söhne, Kain und Abel, geraten in Konflikt miteinander. Kain, der Ackerbauer erschlägt Abel, den Hirten. Mit anderen Worten: Der Mann des Korns erschlägt den Mann der Milch. Die Menschheit wird gezwungen, erwachsen zu werden.

Dieser Mythos findet sich, in verschiedenen Abwandlungen, in fast allen Kulturen wieder. Er erzählt von dem gewaltigen Umbruch, den die Menschheit erlebte, als vor etwa 10.000 Jahren der Weizen die Sesshaftwerdung und den Beginn der Zivilisation ermöglichte. Der Mensch begann Lebensmittel in seinen Speiseplan aufzunehmen, an die er eigentlich nicht angepasst ist. Eigentlich ist Milch nach der Entwöhnung kein für den Menschen passendes Nahrungsmittel mehr, aber seit die Menschen entsprechende Tiere halten können, müssen sie nicht mehr entwöhnt werden sondern können das ganze Leben lang Milch trinken.

Weizen und Zivilisation

Unsere gesamte Zivilisation, so wie wir sie heute kennen, basiert auf der Fähigkeit, Getreide anzubauen, zu lagern, zu transportieren. Ernährungsspezialisten, wie die weltweit führende Autorität in Sachen Weizen, der Amerikaner Ji Sayers, meinen, dass der Preis höher gewesen ist, als man lange geahnt hat, weil Weizen eben, wie in der zweiten Woche dargestellt, einige hoch giftige Substanzen enthält.

Evolutionsbiologen, wie beispielsweise Jared Diamond, sind allerdings der Ansicht, das die Menschheit praktisch keine andere Wahl hatte, weil die Jäger und Sammlerkulturen vor etwa 10.000 Jahren nicht mehr fähig waren, die angewachsene Menschheit zu ernähren.

Die emotionale und wirtschaftliche Abhängigkeit vom Weizen war so groß, dass das Brot in vielen Kulturen religiös verehrt wurde, beispielsweise in der katholischen Kirche als Leib Christi.

Von der Dyade zur Triade

Brotverzehr, genau wie Fleischverzehr, setzt ein entwickeltes Gebiss voraus. Das Gebiss ist das Substrat der täglichen Aggression. Wir haben Biss, wir fressen unsere Feinde, wir beißen uns durch, wir kauen den Stoff gut durch, wir haben an einem Thema lange zu knabbern. Ein entwickeltes Gebiss bedeutet, dass man etwas verschlingen, zerstören, aber auch aufnehmen und assimilieren kann. Wenn unser Gebiss sich entwickelt, beginnen wir uns aus der primären Symbiose zu lösen, tauchen aus der dyadischen Beziehung zur Mutter auf und begegnen einer dritten Figur. Diese dritte Figur ist häufig der Vater, der den Bezug zur Gesellschaft herstellt, aber selbstverständlich ist es möglich, wie schon gesagt, dass die Rollen vertauscht sind. Dieser Vater kann erfolgreich sein und dem Kind den Weg zeigen oder aber, er kann schwach sein, bedürftig und abhängig. Er kann wollen, dass wir in die Welt hinausgehen, er kann aber auch wollen, dass wir im Nest bleiben und somit bei ihm. Er kann uns die Energie vermitteln, sich durchzubeißen oder aber vermitteln, wie man den Schwanz einzieht. Er kann ganz fehlen, er kann gegangen sein oder davon gejagt worden sein. Die Sehnsucht nach Brot verweist auf die Sehnsucht nach der Energie des Vaters, die uns hilft, unseren Platz in der Gesellschaft zu entwickeln und eventuell den dafür notwendigen Biss aufzubringen.

Brot wird sehr selten alleine konsumiert. Brot wird in aller Regel mit drei Lebensmitteln verbunden und das ist Milch, Fleisch oder Fisch. Während der Speisung der Fünftausend in der Bibel, segnet Jesus das Brot, bricht es und lässt es gemeinsam mit den Fischen verteilen.

Weizen und die Sehnsucht nach Sicherheit

Da Brot, wie auch Nudeln und Kuchen, sehr kohlenhydrathaltig ist, wirkt es ebenfalls am Aufbau des Neurotransmitters Serotonin mit. Der Konsum von Lebensmitteln aus Weizen reduziert kurzfristig Angst und Stress. Wenn der Vater faktisch oder emotional nicht anwesend war oder schwach und bedürftig, fühlen wir uns ständig unsicher, daher gestresst und suchen nach einer Möglichkeit, diesen Stress zu reduzieren. Die emotionalen Themen von Menschen, die sehr viel Weizenprodukte essen, sind: Der Wunsch, eine innere Leere zu füllen, die Sehnsucht nach Ruhe und Behaglichkeit, aber auch der Wunsch nach mehr Sicherheit. Ein Thema mit Weizen verweist ganz allgemein auf ein Gefühl, mit dem Leben unzufrieden zu sein und ein Bedürfnis, Schmerz zu lindern, das Tempo zu reduzieren und sich zu entspannen.

Weizenprodukte

Die wichtigsten Formen, in denen Weizen heute verzehrt wird, sind Brot, Kuchen, Kekse und Nudeln. Die Themen für all diese Formen von Brot sind ähnlich, daher habe ich jeweils die gleichen Präsentationen für alle drei Formen verwendet. Damit die Konzentration auf das jeweilige Lebensmittel möglich wird, wurden die Bilder und die Begriffe aber ausgetauscht.

Die Angst, Weizen aufzugeben (EFT)

Wenn ein Lebensmittel zum Symbolischen Substitut geworden ist, hat es eine bestimmte Funktion bekommen. Es hilft einem, schmerzhafte oder ungute Gefühle zu bewältigen. Wenn das Lebensmittel plötzlich "weggenommen" wird, löst dies Angst aus. In diesen Tapping-Audios wird an der Angst, die schon der Gedanke ein Symbolisches Substitut zu verlieren, auslösen kann, gearbeitet. Wähle die Weizenform, mit welcher Du aktuell die meisten Schwierigkeiten hast: Brot, Kuchen/Kekse oder Nudeln.

Die Angst, Brot aufzugeben

Die Angst, Kuchen/Kekse aufzugeben

Die Angst, Nudeln aufzugeben

Weizen und Stress (EFT)

Wenn Stress angesagt ist – und Stress kann bereits ein aufgeregter innerer Dialog sein – dann greifen viele Menschen zu Brot, bzw. Kuchen, Keksen oder Nudeln. In diesen Audios wird der Zusammenhang zwischen Stress und Weizenprodukten aufgelöst. Wähle dasjenige Produkt, welches momentan am besten für Dich passt.

Brot und Stress

Kuchen, Kekse und Stress

Nudeln und Stress

Das Verlangen nach Weizenprodukten reduzieren (EFT)

Diese Präsentation ist dafür gedacht, unmittelbar das Verlangen nach Weizen zu reduzieren. Wähle erneut das Produkt, welches Dich am stärksten anspricht.

Das Verlangen nach Brot reduzieren

Das Verlangen nach Kuchen und Keksen reduzieren

Das Verlangen nach Nudeln reduzieren

Emotionale Themen und Weizen (EFT)

In diesem Audio werden die emotionalen Themen, für die der Wunsch nach Weizen häufig steht, bearbeitet .

Emotionale Themen und Brot

Emotionale Themen und Kuchen und Kekse

Emotionale Themen und Nudeln

Brot und die Sehnsucht nach Erdung und Freundschaft

Dieses Audio steht nur für das Thema "Brot" zur Verfügung. Du kannst es dennoch für Kuchen und Nudeln machen, wenn Du die Begriffe im Geiste ersetzt.

Brot und die Sehnsucht nach Freundschaft und Erdung

Schokolade: Die Königin der Esssüchte

Schokolade enthält Substanzen, die den gehirneigenen Molekülen ähneln, die ausgeschüttet werden, wenn man verliebt ist. Schokolade steht auf einer symbolischen Ebene häufig für Themen im Kontakt mit dem anderen Geschlecht. Entwicklungsgeschichtlich taucht die Schokolade in unserer Kultur im Speiseplan dann auf, wenn das Kind beginnt, den gegengeschlechtlichen Elternteil zu entdecken. Wenn Milch die Speise der "Mutter" ist und Brot die Speise des "Vaters", dann ist Schokolade die Speise der Liebe. Es symbolisiert die Sehnsucht nach jener endgültigen Ablösung aus der primären Triade, die uns bereit macht für die Begegnung mit dem Gegenüber.

Die Sucht nach Schokolade ist bekanntlich die Königin der Esssüchte. Der Ausdruck: "Ich bin ein Schokoholik" ist bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. "Schokosüchtig" sind meist Frauen und sie schämen sich sehr häufig deswegen. Das ist eigentlich nicht angebracht. Kakao an sich, also rohe Schokolade, ist sogar eines der gesündesten Lebensmittel der Welt.

Die Sehnsucht nach Liebe

Menschen die sich als schokoladensüchtig bezeichnen, haben häufig Themen rund um das Thema Liebe und Geborgenheit. Schokolade enthält eine Substanz namens Phenylethylamin (PEA) und dieser Stoff verändert sehr stark die Stimmung. Dies ist der gleiche Stoff, der im Gehirn gefunden wird, wenn Menschen sich verlieben, bzw. den das Gehirn produziert, wenn wir uns verlieben.

Schokolade steht daher häufig für den Hunger nach Liebe. Schokolade enthält viel Zucker, das fördert wiederum die Produktion von Serotonin, hat also einen kurzfristig antidepressiv wirkenden Effekt. Schokolade enthält noch einen weiteren Stoff namens Diphenylamin, der Ruhe und Gelassenheit fördert. Der Duft von Schokolade enthält die Substanz Pyrazin, welche im Gehirn Glücksgefühle auslöst. Schokolade kann als weiche, schmelzende, cremige Schokolade kommen, dann wird sie vor allem konsumiert, wenn man Trost braucht. Sie kann aber auch als knackige und bissfeste Tafel konsumiert werden, dann hilft sie, wenn man wütend ist.

Lusthäuser und Casanova

Im Barock wurde Schokolade langsam in Europa bekannt und war so kostbar, dass Äbte und Barockfürsten eigene Lusthäuser bauen ließen, in denen nur Schokolade verzehrt wurde. Die Schokolade damals war eine breiige Mischung aus Kakao und Wasser, nicht das, was wir heute unter Luxus verstehen würden. Giacamo Casanova (1725-1798), der bekannteste Massenverführer der Weltliteratur, servierte den Frauen, die er verführen wollte, den damals unermesslich teuren Luxus namens Schokolade.

Der gegengeschlechtliche Andere

Entwicklungsgeschichtlich taucht Schokolade in einem Lebensalter auf, in welchem das Kind die eigene Sexualität entdeckt und auch die Sexualität des gegengeschlechtlichen Elternteils. Schokolade ist das, was man in romantischen Momenten gemeinsam verzehrt. Schokolade wird als Nougat an der Tankstelle erworben, wenn man sich nachts einsam fühlt. Schokolade steht häufig für ein Thema mit dem fehlenden Gegenüber, dem fehlenden Partner oder dem emotional abwesenden Partner. Einer der berühmtesten Schlager Deutschlands, gesungen von Trude Herr 1965, lautete: "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann", was man Trude Herr dank ihres Gewichts nicht immer geglaubt hat, aber wenigstens hat sie den Zusammenhang populär gemacht.

Gute Schokolade, schlechte Zuckermischung

Sehr teure Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 80% ist, in Maßen verzehrt, ein gesundes Lebensmittel, auch wenn etwas Zucker enthalten ist. Aber der hohe Kakaoanteil sorgt dafür, dass kaum Heißhunger aufkommt.

Wenn Du ein Thema mit Schokolade hast, kaufe Dir die teuerste und beste Schokolade, die Du Dir leisten kannst. Eigentlich sogar etwas darüber. Niemand verschlingt eine 10-Euro-Tafel an einem Stück. Verschlungen werden die billigen Mischungen aus Zucker, billigem Fett und ja, auch ein wenig Kakao.

Die Schokolade in der Schokolade ist NICHT das Problem. Das Problem ist die Kombination aus Zucker, Fett und ein wenig Schokolade. Die meisten Menschen, die ich kennen gelernt habe, hatten auch kein Problem mit Schokolade. Sie hatten ein Problem mit DER EINEN Schokolade, die ein Symbolisches Substitut für sie geworden war. Genau die Rittersport, das Twix, die eine Milka… Jedem das Seine. Genau das, worum die Schokoindustrie mit aller Macht und mit allem Geld ringt: Die eine Marke zum Symbolischen Substitut werden zu lassen.

Die Angst, Schokolade aufzugeben (EFT)

Wenn ein Lebensmittel zum Symbolischen Substitut geworden ist, hat es eine bestimmte Funktion bekommen. Es hilft einem, schmerzhafte oder ungute Gefühle zu bewältigen. Wenn das Lebensmittel plötzlich "weggenommen" wird, löst dies Angst aus. In diesen Tapping-Audios wird an der Angst, die schon der Gedanke ein Symbolisches Substitut zu verlieren, auslösen kann, gearbeitet.

Die Angst, Schokolade aufzugeben

Schokolade und Stress (EFT)

Wenn Stress angesagt ist – und Stress kann bereits ein aufgeregter innerer Dialog sein – dann greifen viele Menschen zu Schokolade als Bewältigungsstrategie. In diesen Audios wird der Zusammenhang zwischen Stress und Schokolade aufgelöst.

Schokolade und Stress

Das Verlangen nach Schokolade reduzieren (EFT)

Diese Präsentation ist dafür gedacht, unmittelbar das Verlangen nach Schokolade zu reduzieren. Tappe möglichst in den Momenten, wo Dich das Craving überfällt, oder aber so bald wie möglich nach dem Konsum.

Das Verlangen nach Schokolade reduzieren

Schokolade und die Sehnsucht nach Romantik (EFT)

In diesem Audio geht es um die Auflösung der häufig unbewussten Verbindung, dass Schokolade als Ersatz oder als "Erinnerung" für die Sehnsucht nach Romantik und Liebe genutzt wird. Erst wenn dieser emotionale Link aufgelöst ist, bist Du in Deiner Wahl frei.

Schokolade und die Sehnsucht nach Romantik

Schlaf

Gesunder Schlaf ist für Gewichtsreduktion und das gesunde Leben überhaupt, entscheidend. Aber häufig scheitert der Einschlafprozess daran, dass man bewusst oder unbewusst das Gefühl hat, am Tag wiederum nicht genug geleistet zu haben. Hier findest Du eine Tapping-Meditation, die Dir hilft, den Tag emotional so abzuschließen, dass Du loslassen und entspannen kannst.

Entspannt einschlafen!

Bei Fragen kannst du mich hier erreichen:

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